Kreuzweg-Wiederherstellung

Im Protokoll zur 77. Generalversammlung am 15.12.1985 schrieb der damalige Schriftführer Sylvest Gartmaier:

Ein weiteres großes Ereignis war am 22.8. die Einweihung des von der Höhenrainer und der Kirchdorfer Trachtenjugend wieder erstellten Kreuzwegs von Maxhofen nach Kleinhöhenrain. Es war schon etwas Einmaliges wie es auch in der Trachtenzeitung stand, was hier von der Trachtenjugend der zwei Vereine geleistet wurde. Die Initiative, den über 100 Jahre alten, völlig verfallenen Kreuzweg wieder zu erstellen, ging von der Höhenrainer Trachtenjugend aus. An die 700 unentgeltliche Arbeitsstunden wurden dazu geleistet.

Silvester Gartmaier erwähnte hier lobend die gute Zusammenarbeit mit der Kirchdorfer Trachtenjugend und bedankte sich recht herzlich bei Hochwürden Pfarrer Raschpichler und Hochwürden Pfarrer Rossnagel für die Einweihung. Außerdem bei der Höhenrainer Blasmusik, welche umsonst spielte und den Kirchdorfer Landfrauen Chor für die Bergmessegestaltung, sowie den Gemeinden Feldkirchen und Bruckmühl für die Wegerstellung und für die finanzielle Unterstützung. Hier sieht man, so sagte Gartmaier, dass der Wahlspruch „Sitt und Brauch der Alten und die Heimat zu erhalten“ bei uns sehr ernst genommen wird.

Am Ende des Protokolls folgten einige ins Buch geklebte Fotos mit Kommentaren.

Einweihung Kreuzweg

Am 22. August wurde der neu erstellte Kreuzweg feierlich geweiht.

An die 700 Arbeitsstunden wurden geleistet. Von den Vorbereitungen über die Anfertigung und dem Aufstellen des neuen Kreuzwegs von Maxhofen nach Kleinhöhenrain. Die Hauptarbeit leistete dabei die Höhenrainer Jugend. Die Kirchdorfer Jugend übernahm die Betonarbeiten für die Sockel der Stationen und war beim Binden der Girlanden sowie dem Aufstellen dabei.

Die in solider Handarbeit in Eiche massiv gefertigten Stationen in fast fertigem Zustand.

Gemeinsames Aufstellen der 12. Station mit der Kirchdorfer Trachtenjugend.

Bilder: Sylvest Gartmeier